Aktivurlaub für Senioren im Nordseeheilbad Neuharlingersiel

Ein hohes Alter zu erreichen ist ein großes Glück – noch besser ist es, wenn man sich dabei auch fit und kräftig fühlt. Und dafür kann jeder selbst eine Menge tun: Regelmäßige Bewegung, etwas Abhärtung und viel frische Luft halten den Körper in Schwung, bewusst genossene Entspannungsphasen sorgen für Regeneration und tun der Seele gut. All diese Elemente werden im Nordseeheilbad Neuharlingersiel zu einer einwöchigen Kompaktkur kombiniert – ein Aktivurlaub für Senioren, die das Leben im Alter in vollen Zügen genießen wollen.

Erst aktiv sporteln, dann verwöhnen lassen

Das Wochenprogramm vom örtlichen BadeWerk verbindet aktive und passive Elemente. Beim Schwimmen, Nordic-Walking und Aqua-Fit wird der Kreislauf aktiviert, die Muskulatur gestärkt und die Koordination verbessert. Dazu hat Bewegung einen positiven Einfluss auf die Blutwerte und kann helfen, den Blutdruck zu stabilisieren. Ruhe finden Körper und Geist zum Beispiel bei ausgedehnten Saunagängen, Körperpackungen mit dem speziellen Naturschlick der Region, wohltuenden Massagen oder geführter Meditation – mehr zu den Angeboten findet sich unter www.neuharlingersiel.de.
Das Reizklima der Nordsee leistet derweil seinen ganz eigenen Beitrag zur Gesunderhaltung: „Interessant ist etwa, dass regelmäßige Aufenthalte an der Meeresküste im Zusammenspiel mit Thalasso-Anwendungen den Schlafrhythmus verbessern können“, erzählt Susanne Mäntele vom Kurverein des Fischerdorfes. Weitere interessante Fakten über das Reizklima erfahren die Aktivurlauber bei einem sportlich-informativen KlimaExkurs, der natürlich im Freien stattfindet, um die Vorteile der guten Seeluft gleich praktisch zu erfahren.

Natur unmittelbar erleben

Überhaupt bietet die einzigartige Natur der Nordseeküste mit Wind, Watt und Wellen erst den richtigen Rahmen für das Sport- und Wellnessprogramm. Lange Spaziergänge am Deich, Baden im Meer, Sonnenuntergänge am Strand und Erkundungstouren ins Watt machen sie unmittelbar erlebbar und die Erholung vollkommen. So kehrt man schließlich ausgeruht und voll neuer Kraft nach Hause zurück.

Nordsee Urlaubstipps für Familien

Gespannte Erwartung an Bord. Kapitän Bandix Tadsen steuert die kleine MS „Eilun“ aus dem Hafen von Wittdün auf Amrum hinaus in das Fahrwasser. Das Ziel ist der große Priel zwischen Amrum und Föhr. „Auf der Sandbank vor der Nachbarinsel liegen die Seehunde, da wollen wir hin!“ Vorher aber gibt es noch ein kleines Programm: Hauptdarsteller sind diejenigen, die in der Nordsee leben – und das sind mehr als Seehund und Krabbe. Seesterne gibt es hier und Seeigel, soweit klar. Aber sogar Seeskorpione? Ein Raunen macht die Runde und die Passagiere versammeln sich am Heck; dort, wo Matrose Andrej das kleine Schleppnetz aus den Fluten zieht. Die Kinder vorneweg dabei und genauso neugierig sind die Großen. Seeskorpione also und auch Seenadeln, wer hätte das gedacht. „Vor allem auf unseren Krabbenfangfahrten haben wir diese Kandidaten im Netz, aber auch bei der Fahrt zur Seehundsbank sind sie manchmal dabei“, sagt Käpt´n Tadsen und sortiert mit dem Matrosen den Fang. Wer traut sich einen Seestern auf die Hand zunehmen? Der übrigens ist der Todfeind der Miesmuschel. Und das geht so: Der Seestern umklammert die Muschel, irgendwann muss die sich öffnen um zu atmen – dann stülpt der Seestern seinen Magen in die Muschel und saugt sie aus! Da staunen alle. Der Seestern, der sympathische … Und der Seeskorpion? Die Frage aus dem Publikum. Heute ist einer im Netz, Tadsen zeigt ihn herum, ein recht fies aussehendes Gesicht hat dieser Fisch „…deswegen nennen wir ihn auch Pitbull des Meeres.“ Sagt Käpt´n Tadsen und steuert die „Eilun“ nun vor die Sandbank, um die Seehunde zu beobachten (Ferngläser können gegen eine Spende für die DGzRS an Bord geliehen werden). Die aalen sich in der Sonne und fühlen sich keineswegs gestört. Und die krassen Kreaturen vom Fang? Gingen wieder über Bord und sind auch wieder in der Nordsee unterwegs. Und alle Gäste staunen noch ein bisschen. Schau an – die Nordsee ist voller Überraschungen. www.eilun.de

Lernen, staunen, neugierig sein. Erst drinnen und dann draußen. Im Erlebniszentrum Naturgewalten in List auf Sylt können Kinder wie Erwachsene sehen, hören und fühlen, wie es ist an der Nordsee. Und warum. Warum ist es denn verboten, die Möwen zu füttern? Wie stoppt man wandernde Dünen? Und unter welchen Umständen kann Baden gegebenenfalls gefährlich werden? Zusammen schaut man sich den Film „Hier is tierisch watt los“ an und beim gemeinsamen Beantworten der Fragen, weiß man, wer aufgepasst hat. Und nun eben Bescheid weiß. Das Erlebniszentrum ist eine hervorragende Ausstellung, ein klasse Mitmach- und Lernding; eben etwas zum Erleben und zum gemeinsamen Entdecken. Spielerisch und spannend. Wenn die Familie zum Beispiel in den Sturmraum geht und sich Windstärke 8 um die Nase stürmen lässt. Oder es im Wellenkanal krachen lässt. Während den Kindern die Bewohner des Naturraumes Nordsee vorgestellt werden (und nicht nur denen; schon mal filigrane Quallen-Kinder bestaunt?), ist es für die Erwachsenen vielleicht interessant zu erfahren, wie und warum die Sandaufspülungen für den Schutz und Erhalt der Insel so wichtig sind. Dieses Erlebniszentrum bietet an und regt an; zum Mitmachen, zum Lernen, zum Staunen. Und dann ist Zeit, die Welt draußen zu entdecken. Eine Naturführung ins Watt vielleicht, gleich vor der Tür. Die Krebse und die Muscheln mal selbst anfassen. Kinder trauen sich das mit dem Wurm meist eher als die Erwachsenen. Und nein, die gelbe Spur vom Wurm auf Ihrer Hand das ist ausdrücklich nicht, also dass der vor Schreck … Echt nicht! Aber fragen Sie das Ihren Wattführer. Diese Frage und viele Weitere kommen gewiss, nicht nur von Kindern. www.naturgewalten-sylt.de

Ein kräftiger Trompetentusch erschallt über den Deich von Büsum. Und gleich noch einmal. In alle Himmelrichtungen ein Trompetentusch – und wer´s kennt, der weiß: Jetzt geht es los! „Herzlich willkommen zum Wattenlaufen mit Musik“, Büsums erste Wattenpräsidentin Sylvia-Birgitt Zeidler begrüßt die Gäste. Sie ist nicht nur die erste Wattenpräsidentin, sie ist die einzige der Welt; „…und ich bin der Spaßfaktor im Watt.“ Also, dann mal los. Mit Pauken und Trompeten geht es die Freitreppe hinunter und die fünf Mann vom Kurorchester vornweg hinein ins Watt, auf diese große, großartige Bühne. Wo heute in Büsum extra was geboten wird. Angeführt von der Zeremonienmeisterin mit Bollerwagen und die Gäste, lustig und erwartungsvoll, hintendrein. Walzer, Marschmusik, Dixieland; fröhlich geht´s zum Flutsaum. Und man ahnt es bereits: herzlich ist das hier und nicht ganz ernst gemeint. Denn im Bollerwagen hat die Wattenpräsidentin allerhand Utensilien für einen einzigartigen Ausflug mit erheblichem Spaßfaktor. Eierlaufen und Ententanz, zum Tauziehen – und für die Taufe! Am Wasser findet der Höhepunkt dieses Wattenlaufens statt: die Taufe in Neptuns Namen und mit Nordseewasser aus der Gießkanne. Klar, dass jeder Teilnehmer auch einen Namen bekommt. Wer ist die Badenixe? Wer der Wattwurm? Für die Großen gibt´s einen Schnaps, die Kinder bekommen einen Wattwurm zum Naschen (der aus Naschgummi ist, aber das muss vorher vielleicht nicht verraten werden). Die Tradition des Wattenlaufens mit Musik ist übrigens einmalig und in dieser Saison 117 Jahre alt. Heute lustig, modern und für Unterhaltung für alle Altersklassen. „Das Watt ist für uns eine der schönsten Bühnen, auf der wir je spielen durften“ – das sagt Dariusz Gniewosz, der Leiter des Kurorchesters. Ein Tusch, es geht zurück, die Nordsee kommt wieder. Die Kapelle spielt Jazz. Wind verweht die Klänge, das Wasser verwischt die Spuren; wer nicht dabei war, kann das kaum glauben. www.wattenlaufen.de

Dies ist die spannendste Uni der Welt: abenteuerliche Expeditionen und interaktive Vorlesungen bringen Euch das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer, Landschaft und Leben an der Nordsee näher – Willkommen in der Kinder-Uni auf Föhr. „Das ist ein Urlaub, während dem sich die Kinder garantiert nie langweilen“, verspricht Ann-Kathrin Meyerhof von Föhr Tourismus, „genau das ist Familienurlaub auf Föhr. Durch die Kinder-Uni werden die Sommerferien für die Kleinen zu einem besonderen Erlebnis. Wissenshungrige Kinder zwischen fünf und vierzehn Jahren finden viele Möglichkeiten, Dinge und Zusammenhänge zu entdecken. Und dabei spielerisch auch die Kunst und Kultur dieser Nordseeinsel und ihren Lebensraum erleben.“ Und dabei Neues lernen.“ Und nicht nur die Kinder: Auch Erwachsene dürfen bei manchen Veranstaltungen dabei sein, sie sollten sich aber im Hintergrund halten und Kindern den Vorrang lassen. Nach den Vorlesungen stehen die Dozenten gern Rede und Antwort; der Lehrkörper ist übrigens hochkarätig besetzt – in den vergangenen Jahren konnte zum Beispiel der Klimaforscher Mojib Latif für Vorlesung und Exkursion gewonnen werden. Da wird auch manch Erwachsener gern zuhören. Aber: Föhr ist eine riesige Fundgrube an Geheimnissen und spannenden Sachen; hier werden Kinder zu Forschern und entdecken spielerisch, ob Miesmuscheln zum Beispiel mies sind oder wie nach den Sternen nachts navigiert wird. Interessant wird es auch, wenn die drei großen Raubtiere – Seehund, Kegelrobbe, Schweinswal – vorgestellt werden oder die Haie, die es auch in der Nordsee gibt. Forschertouren und Fahrradausflüge – seit mehreren Jahren ist die Kinder-Uni Föhr ein Garant für gelungenen Urlaub. Bei dem alle was lernen können – und dann übernehmen die Kleinen mal das Kommando beim Familienausflug auf Föhr. Denn die wissen was. www.foehr.de/kinderuni-foehr

„Mama, das schaffst Du!“ Der kleine Junge macht der Mutter Mut. Hoch oben in den Bäumen führt ein Seil durch die Wipfel, hinunter und hinein in den Wald. Ein Riesenspaß – wenn man sich traut. Der Junge steht unten, berichtet atemlos und aufgeregt von seinem kleinen Abenteuer. Und der Besucher sieht, dass er unbedingt und gleich noch mal durch die Bäume fliegen möchte. Aber erstmal der Rest der Familie. Die Mutter sitzt auf der Plattform und kontrolliert ihre Sicherungsgurte und dann …Doch, auch Nordfriesland hat seinen Wald. Nahe der Stadt Leck befindet sich an der B199 Richtung Flensburg der Klettergarten „Filu“ und lädt ein zum familiären Höhenrausch. Bevor man zum rasanten Wipfelflug an der 200-Meter-Seilbahn starten kann oder darf oder – für manche – muss, heißt es: den Kletterparcours zu bewältigen. Erst bedeutet dies, sich wie Tarzan auf dem „Jumpway“ von Plattform zu Plattform zu bewegen, dann müssen die „Islands“ überquert werden – Plattformen, die zwischen den Bäumen an Seilen aufgehängt sind. Dass das alles wackelt, schwingt und schlingert, ist klar. Ebenso wie die Seilschlaufen und Rundhölzer. Und dann kommt das Spinnennetz: ein fünf Meter breites Netz, geflochten aus Seilen – da muss man durch. Wenn man fliegen will. Das Ganze natürlich gesichert an Gurten und nur nach Einweisung. Interessant zu beobachten, ist die Tatsache, dass die Kinder mutiger sind als die Erwachsenen – und die erst Mut fassen, wenn der Nachwuchs, nun ja, „…in den Seilen hängt“. Aber dann, dann klettert, schwingt, wackelt und fliegt schließlich die Familie hoch oben durch den Wald bei Leck. Übrigens: Deutschlands nördlichster Klettergarten ist auch für Menschen mit Handicap ein Erlebnis, es gibt Abschnitte (auch die Seilbahn), die von Rollstuhlfahrern absolviert werden können. www.klettern-leck.de

Was für ein Strand, was für ein Freiraum! St. Peter-Ording, das heißt nicht nur endlos viel Platz zum Toben und Spielen, sondern: Sag St. Peter-Ording und die Leute denken auch an Surfen, Kiten, Strandbuggy & Co. Hier ist Platz und reichlich Nordsee für den Sport mit Wasser, Wind und Wellen. Am breiten Strand finden Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam diesen sportlichen Leidenschaften zu widmen – oder sie zu lernen (bei Kindern ist bzgl. der Kurse ggf. auf das Alter bzw. die Körpergröße zu achten). Und dann zusammen über´s Meer zu gleiten oder die Wellen abzureiten. Wie wäre es denn, mit dem Strandsegelwagen oder dem Kitebuggy um die Wette zu rollen oder mit dem Board über die Nordsee zu flitzen? Windsurfern und Kitern gilt das Revier vor Eiderstedt als eines der besten in Deutschland. Die Bedingungen vor „SPO“ jedenfalls sind ideal – Wind und Wellen oft ein Traum – und die Angebote auch: Für alle, die eine dieser Sportarten lernen möchten, ist in St. Peter-Ording zum Beispiel das Wassersportcenter X-H20 (www.x-h2o.de) die richtige Anlaufstelle: zum Beispiel werden Schnupper-, Einsteiger-, Aufsteiger- und Umsteigerkurse für erwachsene Surfer angeboten und natürlich Extra-Kurse für Kinder. Und die etwas gemütlichere Variante in Sachen Wassersport, das Stand-Up-Paddling, lässt sich ebenfalls erlernen. Also, wer Lust auf Wasser und Surfen hat; hin! Grundsätzlich sind auch Privatstunden möglich, aber die entsprechenden Kurse – die Gruppen sind so gehalten, dass niemand zu kurz kommt aber alle auf ihre Kosten – sind für jeweiligen Teilnehmer optimiert. Und dann, wenn die Kleinen und die Großen auf demselben Level sind und die Lizenz haben, dann sucht man sich die Ausrüstung aus – und geht gemeinsam hinaus auf´s Wasser; zu den Wellen und dorthin, wo der Wind wohnt. www.st-peter-ording.de

Das Teufelsmoor nördlich von Bremen

Radwandern ist die ideale Urlaubsform für alle, die an ihren freien Tagen in reizvoller Natur sportlich aktiv sein möchten. In Deutschland gibt es mittlerweile viele Regionen, die sich auf Radwanderer spezialisiert haben und ein gut ausgebautes Streckennetz sowie viele Services anbieten. Ein echter Geheimtipp ist das „Kulturland Teufelsmoor“, die Region nördlich von Bremen mit dem berühmten Künstlerdorf Worpswede. Das flache Land mit den charakteristischen Birkenalleen, der weiten Moorlandschaft und der leicht hügeligen Geest hält viele interessante Routen und Ausflugsziele bereit. In den Weiten der Niederungen von Hamme und Wümme trifft man auf eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Alle Informationen gibt es unter www.kulturland-teufelsmoor.de und unter Telefon 04792-935820.

Rast im grün-weißen Melkhus

Wer das Fahrrad einmal gegen einen Platz auf einem Torfkahn tauscht – dem urigen Nachbau des früheren Torftransportmittels – genießt die Natur vom Wasser aus. Nostalgisch geht es auch im Moorexpress zu, der in den Sommermonaten regelmäßig zwischen Bremen, dem Teufelsmoor und Stade auf Schienen verkehrt und auch Räder mitnimmt. Inmitten der faszinierenden Naturlandschaft lädt ein breitgefächertes Angebot an Museen, Galerien und Ausstellungen zu Kunst- und Kulturgenuss ein. Unterwegs kann man sich in Restaurants und Cafés mit herzhaften Gerichten, kleinen Snacks, Kaffee und frisch gebackenen Kuchen stärken. Eine Besonderheit sind die Milchraststätten, die sogenannten Melkhüs. Die kleinen grün-weißen Holzhäuschen befinden sich auf landwirtschaftlichen Höfen, die Landfrauen bieten in der Saison von Mai bis Oktober Milchspezialitäten wie Quarkspeisen und Milchshakes an.

Neue Broschüre für Radwanderer

Für trainierte Radwanderer, Gelegenheitsradler oder Familienausflüge eignen sich viele Touren rund um Worpswede und das Teufelsmoor. Die Routen verlaufen überwiegend auf Wald- und Wirtschaftswegen sowie entlang verkehrsarmer Dorf- und Landstraßen ohne nennenswerte Steigungen. Eine flächendeckende Beschilderung nach den Standards des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) sowie Radkarten bieten eine sichere Orientierungshilfe. Passende Vorschläge für die Planung einer Radtour liefert die neue kostenlose Broschüre „Radwandern im Teufelsmoor – Tipps und Touren“, orientieren kann man sich auch mit der druckfrischen Radwanderkarte des Landkreises Osterholz oder online. Die einzelnen Tagestouren und Radwanderwege stehen unter www.gpsies.com zum Download für den PC sowie Smartphone oder Outdoor-Navigationsgeräte bereit. Mit der entsprechenden App kann man zielsicher navigieren oder beliebige andere Apps nutzen, die dieses Format unterstützen.

List auf Sylt feiert 725. Geburtstag

Die stets frische Brise von der Nordsee, eine ordentliche Portion Sonne und die gesunde, jodhaltige Luft wirken wie ein wahrer Jungbrunnen. Bestes Beispiel dafür ist List auf Sylt: Die Inselgemeinde feiert im Jahr 2017 ihren 725. Geburtstag – und wirkt dabei so jung, aktiv und immer wieder überraschend, wie man es von Deutschlands nördlichstem Fleck gewohnt ist. Vom Weststrand mit ordentlicher Brandung über den romantischen, maritimen Hafen bis zum sogenannten Ellenbogen erwarten Urlauber hier Naturschauspiele, kurzweiliges Strandleben sowie viel Abwechslung. Etwa mit dem vollgepackten Programm zum 725-jährigen Jubiläum. Den Höhepunkt bildet dabei der 21. Juli mit dem großen Hafenfest und dem Open-Air-Konzert der Shanty-Rocker von Santiano.

Deutschlands nördlichster Punkt

Superlative sind auf Sylt bekanntlich keine Seltenheit. Und gerade List kann besonders viel von ihnen bieten: Am Ellenbogen befindet sich – amtlich bestätigt – der nördlichste Punkt Deutschlands. Die einzige Wanderdüne Deutschlands, die man zudem bei geführten Wandertouren zum Fuß der Düne noch besuchen darf, ist ebenso rekordverdächtig wie die nördlichste Fischbude und die kilometerlangen, strahlend weißen Sandstrände. Diese sind bei Urlaubern zu jeder Jahreszeit beliebt, ob beim Sprung ins Nass während der Sommersaison oder bei ausgedehnten Spaziergängen entlang des Flutsaums in Herbst und Winter. Während der Weststrand mit seiner urwüchsigen Nordseebrandung besonders lebhaft ist, steht der ruhigere Oststrand mit seinem flachen Wasser bei Familien hoch im Kurs. Unter www.list-sylt.de gibt es mehr Tipps rund um den abwechslungsreichen Inselurlaub.

Maritimes Flair am Hafen

Ein ebenso beliebter Anziehungspunkt wie die Strände ist der kleine, aber feine Lister Hafen. Seefahrerromantik mit Segelbooten, Ausflugskuttern und der Inselfähre gehört zum Urlaubsfeeling ebenso dazu wie die Holzhäuser im skandinavischen Stil, die seit einigen Jahren den Hafen schmücken. Noch vor rund zehn Jahren gab es auf dem Gelände lediglich die alte Hafenmeisterei, die Bootshalle des Lister Yachtclubs, die Tonnenhalle und natürlich die windschiefen Fischbuden. Heute findet man hier Kunsthandwerk, Mode und Kulinarisches. Nicht weit ist es zudem ins „Erlebniszentrum Naturgewalten“. Wie entstehen Ebbe und Flut, wie können Seevögel gegen den stärksten Sturm anfliegen und wie viel Leben steckt verborgen im Wattenmeer? Diesen und vielen weiteren Fragen können die Besucher der interaktiven Erlebniswelt auf den Grund gehen.

Die Insel Sylt als Zwischenstopp für Kreuzfahrtschiffe

Jeden Tag eine neue Stadt oder eine andere Insel erkunden, ohne die Koffer packen zu müssen. Sich jeden Abend kulinarisch verwöhnen lassen und die Weite des Meeres erleben. Kreuzfahrten werden bei den Bundesbürgern immer beliebter – und das keineswegs nur mit exotischen Zielen wie Asien oder der Karibik, sondern ebenso vor der heimischen Küste. Vor allem entlang der Nord- und Ostsee lohnen viele landschaftlich und kulturell attraktive Ziele einen Besuch. Immer häufiger machen die Luxusschiffe auf ihren Rundreisen auch in heimischen Häfen fest. Sylt für einen Tag – so lautet in diesem Sommer das Motto für viele Kreuzfahrtgäste.

Im Tenderboot auf die Insel

Bei einem Zwischenstopp vor Deutschlands nördlichster Insel geht es besonders maritim zu: Denn direkt an der Pier festmachen wie sonst üblich können die Luxusschiffe hier aufgrund ihrer Größe und ihres Tiefgangs nicht. Stattdessen gehen sie vor Anker, fachmännisch: sie liegen auf Reede. Mit Tenderbooten werden die Passagiere dann von den großen Pötten auf die Insel, etwa in den beschaulichen Hafen von List auf Sylt, gebracht. Der treueste Gast ist dabei zugleich das Schiff mit dem höchsten Standard: Mit dem Prädikat „5-Sterne-plus“ bildet der Luxusliner „MS Europa“ buchstäblich eine Klasse für sich. Das Schiff bleibt oft gleich bis zum nächsten Morgen, sodass die Urlauber auch das Sylter Nachtleben entdecken können. Seefahrtsromantik vermittelt wiederum die „Sea Cloud 2“, ein Luxussegler von heute, der an die große Zeit der Windjammer erinnert. Insgesamt ein halbes Dutzend Kreuzfahrtschiffe sorgen in diesem Sommer für einen Hauch von Fernweh im Lister Hafen. Den Anlaufplan mit allen Details findet man unter www.list-sylt.de.

Viele Möglichkeiten für den Landgang

Nach der kurzen Überfahrt mit dem Tenderboot können die Kreuzfahrer dann skandinavisches Flair im Lister Hafen erleben und im Erlebniszentrum die Naturgewalten der Nordsee hautnah spüren – oder einfach die ursprüngliche Dünenlandschaft genießen. Entdecker können auch den Nördlichsten Punkt Deutschlands auf dem berühmten „Ellenbogen“ finden. Aber auch die „Landurlauber“ freuen sich jedes Mal auf den Besuch der Kreuzfahrtschiffe, die stets beliebte Fotomotive sind. Ab dem Lister Hafen sind übrigens täglich zumindest kleine Touren auf hoher See möglich, von der Piratenfahrt auf einem urigen Kutter bis zur Syltfähre, die die Insel mehrfach täglich mit der dänischen Insel Rømø verbindet.

Nordseeheilbad Bensersiel

Von einem Zimmer mit Meerblick träumen viele Urlauber – aber im Hotel kann die Sicht aufs Wasser ganz schön teuer werden. Camper im Nordseeheilbad Bensersiel haben es da besser: Sie bringen ihre eigene Unterkunft mit und wohnen günstig nicht nur mit Blick auf das Meer, sondern sogar direkt am Meer. Denn der Campingplatz liegt vor dem Deich und bietet ein schönes Nordsee-Panorama – Salzduft und Möwenrufe inklusive. Nur wenige Schritte vom Zelt oder Wohnwagen entfernt kann man je nach Tide baden oder eine Wattwanderung starten, abends sieht man beim gemeinsamen Grillen die Sonne über dem Meer untergehen.

Strand, Sport und Stimmung

Entspannung und Action sind beim Campingurlaub an der Nordsee gut ausgewogen: Relaxen am Strand, ausgedehnte Spaziergänge, Radtouren am Deich, gemütliches Essen auf der Dachterrasse des platzeigenen Restaurants sowie das allgegenwärtige Meeresrauschen bringen Gäste schnell in den Erholungsmodus. Auf Aktive warten der Sportthemenpark und das Meer zum Schwimmen, dazu genießen Camper freien Eintritt ins Meerwasserschwimmbad. Kinder sind überall willkommen – ganz besonders auf dem großen Abenteuerspielplatz und im Indoor-Sandspielplatz „Bennis Abenteuerland“ mit Bällebad, Höhlen, Piratenschiff und Rutschen. Informationen zu den Angeboten gibt es unter www.bensersiel.de. Neben Spaß und Naturgenuss kommt der Komfort beim Campen nicht zu kurz. Denn der mit fünf Sternen ausgezeichnete Platz macht das Outdoor-Leben bequem, dafür sorgen moderne Sanitärgebäude, bunte Kinderbadezimmer und mietbare Privatbäder. In der großen Spülküche kann auch gekocht werden, der Minimarkt hält frische Brötchen und mehr bereit und WLAN ist überall verfügbar.

Schiffe, Seehunde und Shoppen

Wer nicht nur aufs Meer schauen, sondern auch in See stechen will, bucht eine Kuttertour zum Angeln oder zu den Seehundbänken. Auch die der Küste vorgelagerten Inseln Langeoog und Spiekeroog laden zu einem Tagesausflug ein. Museen, Restaurants und Galerien finden sich in Esens, wo dazu ein Shoppingbummel durch die vielen Geschäfte lockt. Und mit Kindern macht es Spaß, die über 40 verschiedenen Bärenfiguren zu entdecken, die das Wahrzeichen der Stadt in bunter Vielfalt zeigen.

Husum trägt im Frühling lila

Ein Hauch Italien liegt in der Luft, wenn mehr als vier Millionen Krokusse alljährlich den Husumer Schlosspark in ein wogendes Meer von lila Blüten verwandeln. Es ist ein untrügliches Anzeichen für den Frühling, wenn die Pflänzchen rund um das einzige Schloss an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins den winterlichen Schlossgarten mit lila Farbtupfern sprenkeln, die sich mehr und mehr ausdehnen. Wie diese eigentlich in der Toskana beheimateten violetten Frühlingsblüher ihren Weg nach Nordfriesland fanden, ist bis heute nicht sicher geklärt. Erwähnt wird das Phänomen der Krokusblüte aber schon Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Gedicht und in einer Novelle von Husums Dichter-Sohn Theodor Storm, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt.

Das außergewöhnliche Blumenspektakel bildet den Rahmen für ein buntes Frühlingsfest im historisch-maritimen Ambiente Husums. Höhepunkt des Krokusblütenfestes – dieses Jahr am 18. und 19. März – ist die Proklamation der Husumer Krokusblütenkönigin am Samstag. Am verkaufsoffenen Sonntag lädt die Innenstadt dann zum Einkaufsvergnügen zwischen Krokusmeer und Nordseebrise. Ein buntes Rahmenprogramm mit kostenfreien Stadtführungen, einem Kunsthandwerker- und einem Pflanzenmarkt sowie einer kulinarischen Meile sorgt für zusätzliche Unterhaltung.

„Krokuszauber an der Nordsee“ heißt die Urlaubs-Pauschale speziell zur Krokusblüte, buchbar im März und April. Während des dreitägigen Aufenthaltes in Husum erwartet den Gast ein 3-Gänge-Menü in typisch nordfriesischer Atmosphäre, ein Husumer Einkaufsgutschein, ein Stück Kuchen mit Kaffee oder Tee, ein kleiner Blumentopf mit Krokussen und eine Autogrammkarte der Husumer Krokusblütenkönigin. Das Pauschalangebot mit zwei Hotel-Übernachtungen kann bei der Tourist Information in Husum ab 149 Euro pro Person gebucht werden. Außerdem ist ein Gruppenangebot „Frühlingswunder Krokusblüte“ buchbar.

Detaillierte Informationen über die Husumer Krokusblüte, das Programm zum Krokusblütenfest sowie das Pauschal- und das Gruppenangebot erhalten Sie bei der Tourist Information unter der Telefonnummer 04841/8987-0 oder im Internet unter www.husum-tourismus.de.

Sylt in Bewegung erleben

Urlaubstage auf Sylt sind viel zu schade, um sie ausschließlich am Strand oder auf den bekannten Flaniermeilen zu verbringen. Wer sich Zeit nimmt und genau hinschaut, findet viele verborgene Schätze, die erst den besonderen Reiz von Deutschlands nördlichster Insel ausmachen. Das Schöne daran ist: Vieles davon lässt sich ganz entspannt zu Fuß erkunden. Hier gibt es drei Tipps für Unternehmungen, die man bei einem Sylt-Urlaub nicht verpassen sollte:

– Deutschlands größte Wanderdüne

Bis zu zehn Meter pro Jahr legen die Wanderdünen im Norden der Insel zurück, Straßen mussten sogar schon deshalb verlegt werden. Bereits seit 1923 steht dieses besondere Phänomen unter Naturschutz und darf nicht betreten werden – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Während der Saison starten ab List auf Sylt regelmäßig geführte Wandertouren zur Wanderdüne. Ohne fachkundige Führung geht dabei allerdings nichts. Maximal 25 Wanderer dürfen auf der zweieinhalb Stunden langen exklusiven Tour dabei sein, eine vorherige Anmeldung wird daher zwingend. Wichtig: Wasserfestes Schuhwerk ist für die Wanderung erforderlich. Mehr Informationen gibt es unter www.list-sylt.de, hier ist auch das kostenfreie Urlaubsmagazin für 2017 mit vielen weiteren Insel-Tipps erhältlich.

– Spazieren auf dem Meeresgrund

Von den Dünen bis zum Strand ist es nicht weit. Hier wartet auf Naturliebhaber gleich die nächste Attraktion: Ein Spaziergang auf dem trockengefallenen Meeresgrund bei Ebbe gehört zu einem Nordsee-Urlaub einfach dazu. Bei den geführten Wattwanderungen erfahren die Teilnehmer jede Menge Wissenswertes über die Vielfalt und über die Geheimnisse dieses Lebensraums. Gerade Kinder sind von Begegnungen mit Krebsen oder dem Wattwurm fasziniert. Ein Tipp für Wanderfreunde: die Kurverwaltung List auf Sylt bietet auch Wat(t) für die ganze Familie als spezielle Kinderführung an oder eine Erkundung der Austernbänke der Sylter Royal, hier ist man immer in Gummistiefeln unterwegs.

– Bummel durch das traditionelle Fischerdorf

Ein etwas eleganteres Fußkleid darf es bei dieser Tour sein: Bei einer Dorfwanderung durch List auf Sylt erfahren die Gäste so einige Anekdoten über die Historie und die besonderen Charakterzüge der Inselbewohner. Keineswegs fehlen darf dabei ein Abstecher zum alten Hafen. Kutter und Sportboote sorgen hier für maritimes Flair, „Sehleute“ fühlen sich in der abwechslungsreichen Gastronomie wohl. Hier wartet zudem ein weiterer Rekord: Deutschlands nördlichste Fischbude genießt Kultstatus.

Amrum bietet abwechslungsreiche Urlaubserlebnisse

Vom Festlandhafen Dagebüll im Nordwesten Schleswig-Holsteins geht es mit der Fähre in knapp zwei Stunden nach Amrum. Und schon die Überfahrt ist eine Reise wert: Die Weite des Himmels und des Wattenmeeres liegen vor einem, aller Alltagsstress fällt ab und der Urlaub kann beginnen.

Facettenreiche, unberührte Natur

Im Sommer kommen die Touristen vor allem wegen des Kniepsands, einem der größten und feinsandigsten Badestrände Europas. Wenn Ende Februar mit den lodernden sogenannten Bikefeuern überall auf der Insel der Winter ausgetrieben ist und die Natur zu neuem Leben erwacht, zieht es dagegen vor allem Individualisten nach Amrum, die Ruhe und Erholung suchen. Für sie hat die waldreiche Nordseeinsel auf kleinstem Raum einiges zu bieten: Vom langen Sandstrand über Dünen, Wald und Heide bis hin zu Salzwiesen und Wattenmeer.

Mit nur 2.200 Einwohnern stehen die Aussichten nicht schlecht, bei langen Spaziergängen oder ausgedehnten Radtouren kaum einer Menschenseele zu begegnen. Ein Höhepunkt für Wanderfreunde ist sicher die acht Kilometer lange, geführte Wattwanderung zur Nachbarinsel Föhr, die man ab Mitte Mai wieder antreten kann. Die Strecke von Insel zu Insel ist einmalig in Deutschland. Aber auch Schiffstouren zu den Seehundbänken, nach Sylt oder zu den Halligen Hooge und Langeneß bringen viel Abwechslung. Auf Naturfreunde wartet die Vogelkoje Meeram – ein weiteres Naturparadies, das mit Naturlehrpfad und einem archäologischen Areal spannende Einblicke in die Flora und Fauna der Insel ermöglicht. Unter www.amrum.de gibt es weitere Informationen.

Entspannen und genießen auf friesische Art

Die Perle Nordfrieslands punktet aber nicht nur mit ihrer intakten Natur und der gesunden frischen Nordseeluft. Im Amrumspa und dem Badeland warten Wellenbad, Sauna und Massagen auf gestresste Festländer, die in den fünf Inseldörfern auch Angebote für Qi Gong, Yoga und andere Entspannungstechniken finden. Anschließend gönnt man sich in einem der Cafés und Gasthäuser eine friesische Teezeremonie, genießt die regionalen Spezialitäten oder versucht einen Pharisäer – einen Pott Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Rum und Sahnehaube obenauf.

Stade und Buxtehude

In ihrer Blütezeit im 13. Jahrhundert gehörten der Hanse fast 200 See- und Binnenstädte an. Das legendäre Handelsbündnis prägte damals die Geschichte Europas, der Handel mit Produkten aus aller Welt blühte. Trotz der Auflösung der Hanse im 17. Jahrhundert prägt die Hansezugehörigkeit bis heute das Stadtbild in den beiden sehenswerten norddeutschen Hansestädten Stade und Buxtehude in der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom, Vergangenheit trifft hier auf Zukunft. Hafen und Fleete sind unverändert die Herzstücke der Orte. Vor einiger Zeit feierte die „neue Hanse“ ihr Comeback – auch in Stade und Buxtehude. Informationen über Sehenswürdigkeiten und viel Wissenswertes gibt es unter www.urlaubsregion-altesland.de und unter Telefon 04142-813838.

Hansestadt Stade: Alte Hafenanlage und junges Leben

Wo in Stade zu Zeiten der Hanse Schiffe entladen wurden, findet man heute rund um den Fischmarkt mit historischem Holzkran und inmitten der von Fachwerkhäusern geprägten Altstadt in maritimer Atmosphäre kleine Fachgeschäfte, gemütliche Kneipen und Cafés mit einladenden Sommerterrassen direkt am Wasser. Seit Jahrhunderten bewacht der Schwedenspeicher die Hafeneinfahrt. Heute zeigt das mehrfach preisgekrönte Museum Schwedenspeicher multimedial die Stadtgeschichte und eine Ausstellung zur Hansezeit. Nicht weit vom Hansehafen aus dem 13. Jahrhundert lädt der moderne Stader Stadthafen zu einem Besuch ein.

Buxtehude: Hansestadt mit „märchenhafter“ Zukunft

Auch die Altstadt von Buxtehude ist von Wasser umgeben, ein Festungsgraben begrenzt das historische Zentrum. Sehenswert sind der Marschtorzwinger, die restaurierten Kaufmannshäuser mit verzierten Fachwerkgiebeln, die Mühle am Fleth, der Stavenort. Bis 1962 wurde die grachtenartige Flethanlage noch von sogenannten Frachtewern befahren, das plattbodige Frachtschiff „Margareta“ liegt heute restauriert im Hafen. In Buxtehude hat sich der berühmte Wettlauf zwischen Hase und Igel ereignet – heute hat die Stadt auch wegen der touristischen Reize eine „märchenhafte“ Zukunft.

Stadtführungen und Veranstaltungen

Am besten ist es, sich gleich auf ein Rendezvous mit der Hanse zu verabreden. Beide Städte bieten ein vielfältiges Kulturleben und spannende Stadtführungen zum Thema Hansezeit, in Stade „Auf den Spuren der Hanse“, in der Nachbarstadt unter dem Titel „Mit dem Hansekaufmann durch Buxtehude“. Richtig was los ist in Buxtehude am 20. und 21. Mai beim „Hanse Ahoi“-Fest und vom 9. bis zum 11. Juni beim Stadtfest. Das Stader Hansemahl feiert am 20. Mai zehnjähriges Jubiläum, viele Besucher werden auch vom 19. August bis zum 2. September beim beliebten sommerlichen „Holk-Kulturfestival“ in Stade erwartet.