Nördlicher gehts nicht : List auf Sylt

Am sogenannten Ellenbogen von Sylt, im Norden der Gemeinde List auf Sylt, befindet sich der nördlichste Punkt Deutschlands. Dank einer Hinweistafel ist er auf jedem Urlauberschnappschuss amtlich bestätigt. Und auch darüber hinaus ist das beliebte Fischerdorf an der Nordspitze von Sylt nicht gerade arm an Rekorden. Die einzige Wanderdüne Deutschlands, die man zudem bei geführten Touren zum Fuß der Düne noch erwandern darf, die nördlichste Fischbude und dazu kilometerlange, strahlend weiße Sandstrände, die man sonst eher in der Karibik vermuten würde. „Strandleben, Naturschauspiele sowie viel Abwechslung und Trubel rund um den idyllischen Sportboothafen machen List zu einem beliebten Ziel für den Familienurlaub“, weiß auch Reisejournalistin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Ideen für Ausflüge und Aktivitäten und jede Menge Lesestoff für alle Sylt-Fans bietet das neue „List-Magazin 2016“, das kostenfrei unter www.list.de erhältlich ist.

Strandleben in vollen Zügen genießen

Sand und Meer, so weit das Auge reicht: Die Strände von List sind ganzjährig eine Attraktion – in der Badesaison ebenso wie in der kalten Jahreszeit, wenn man bei ausgedehnten Spaziergängen den Kopf frei bekommen kann. Im Sommer aber gehören Meer und Strand den Badefans, allen voran den jüngsten Inselgästen. Besonders familientauglich ist der ruhige Oststrand mit seinem flachen Wasser. Urwüchsiger geht es am beliebten Weststrand zu. Die charakteristische Dünenlandschaft gehört zur Sommerfrische ebenso dazu wie die stetig-kräftige Nordseebrandung. Auf Kinder und Jugendliche wartet viel Programm – von Animation, Sport und Spielen bis hin zur Strandolympiade. Mit der „Kids-Card“ profitieren junge Urlauber zudem von verschiedenen Vergünstigungen und Überraschungen. Und während der Nachwuchs herumtobt, finden die Eltern Zeit, endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen oder einfach im Strandkorb Sonne, Wind und Meer zu genießen.

Inselleben und Seefahrer-Romantik am kleinen Hafen

Nach dem Tag am Strand zieht es alle an den kleinen, aber feinen Lister Hafen. Etwas Seefahrerromantik mit Segelbooten, Ausflugskuttern und der Inselfähre gehört ebenso dazu wie die Holzhäuser im skandinavischen Stil, die seit einigen Jahren den Hafen schmücken. Noch vor rund zehn Jahren gab es auf dem Gelände lediglich die alte Hafenmeisterei, die Bootshalle des Lister Yachtclubs, die Tonnenhalle und natürlich die windschiefen Fischbuden. Heute findet man hier Kunsthandwerk, Mode und Kulinarisches. Nicht weit ist es zudem ins „Erlebniszentrum Naturgewalten“. Wie entstehen Ebbe und Flut, wie können Seevögel gegen den stärksten Sturm anfliegen und wie viel Leben steckt verborgen im Wattenmeer? Diese und viele weitere Fragen können die Besucher der interaktiven Erlebniswelt nach einem Besuch beantworten.