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Thalasso-Gesundheitswoche auf Langeoog vom 8.-15. März

Vom 8. bis zum 15. März veranstaltet die Kurverwaltung Langeoog in Kooperation mit dem Vier-Sterne-Thalasso Hotel Kolb eine Thalasso-Gesundheitswoche. Um diese Jahreszeit bietet die Insel die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit vom Alltagsstress und damit die idealen Voraussetzungen für Regeneration und Auftanken in der Natur. Die Gäste erwartet ein ausgewogenes Programm zwischen Aktivität und Entspannung mit hohem Wohlfühlfaktor. Auf dem Programm stehen u.a. Aquapower und Aquacycling, ein kombinierter Kurs aus Atemtherapie, Yoga und Entspannungstechniken, angeleitete Thalasso Wanderungen am Meer mit Pulsmessung und Atemübungen sowie die Übungen der 5 Tibeter.

Die Unterbringung erfolgt im renommierten 4 Sterne-Thalasso Hotel Kolb Classic oder Lifestyle mit exklusivem und stilvollen Wellness-Bereich mit Sauna, Whirlpool und gemütlicher Ruhe-Lounge.

Die Leistungen des Urlaubspakets „Thalasso-Gesundheitswoche

Das Thalasso-Programm:
• 2x Aquapower, 2x Aquacycling, 1x Wohlfühlbad, 1x Ganzkörpermassage,
• 1x Atmung – Bewegung – Entspannung, 1x Thalasso Fitness am Meer, 1x 5 Tibeter
• 7 Übernachtungen im Hotel Kolb Classic oder Lifestyle
• 7x reichhaltiges Frühstücksbuffet
• kostenlose Nutzung des Wellness-Bereichs im Hotel Lifestyle
• LangeoogCard inkl. Fähre und Kurbeitrag
• 1x Gepäcktransport bis zum Hotel und zurück

Der Gesamtpreis beträgt 599,00 pro Person im Doppelzimmer

Information & Buchung:
Kurverwaltung Langeoog Telefon 04972 693-115
kurverwaltung@langeoog.de
www.langeoog.de

Aktionen zum 5. Geburtstag des Weltnaturerbes Nationalpark Wattenmeer auf Langeoog

In der vergangenen Woche fand auf Langeoog anlässlich des 5. Geburtstages des Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer eine Reihe von Aktivitäten zum Schutz des Meeres statt, deren Dringlichkeit aktuell von einer Schiffshavarie vor Langeoog unterstrichen wurde.

Zum Auftakt startete die Aktion “Strand klar“. Gemeinsam mit Gäste sammelten Mitarbeiter der Kurverwaltung, der DLRG, des Strand- und Sportteams, des Nationalparks Wattenmeer und des Küstenschutzes (NLWKV) am Donnerstag, den 26.05. angespülten Strandmüll. Die Botschaft war eindeutig: Wir ziehen alle an einem Strang, wenn es um Umweltschutz geht, denn Schutz der Meere geht alle an. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Teilnehmer in einer großen Trecker-Karawane zum Osten der Insel gefahren. Die drohende Gewitterwolke verzog sich rasch und sommerliche Temperaturen machte die Umwelttour zum gemeinsamen Vergnügen. Dann ging es, ausgestattet mit roten Müllsäcken, zu Fuß am Strand zurück – Thalasso mal ganz anders.

Nachdem der Strandmüll geborgen war, bauten die Teilnehmer am Nachmittag gemeinsam mit dem Holzkünstler Joke Pouliart eine Skulptur aus dem gefundenen Strandgut. „Das war mein schönster Urlaubstag“, schwärmte eine Teilnehmerin.

Die Skulptur wurde anschließend ins Haus der Insel transportiert und stand als stilles Mahnmal neben Bürgermeister Uwe Garrels, der am nächsten Tag die Umweltausstellung “Müll im Meer geht uns alle an“ eröffnete. Initiator ist neben der Kurverwaltung der Verein Project Blue Sea e.V., der seine Arbeit weltweit dem Schutz der Meere widmet. In seiner Eröffnungsrede wies Garrels noch einmal auf die Dringlichkeit des Naturschutzes für die Region hin. Bei dem angetriebenen Müll auf Langeoog handelt sich fast ausschließlich um Kunststoffgegenstände wie z.B. Reste von Fischernetzen. Und als wäre es geplant, unterstrich eine Schiffs-Havarie die eindringlichen Worte des Bürgermeisters. Just an diesem Tage verhedderte sich ein treibendes Tau in der Schiffsschraube des Fahrgastschiffes “Langeoog I“, so dass der Notfall ausgerufen werden musste. Das havarierende Schiff wurde vom Inselfrachtschiff “Onkel Otto“ auf eine Sandbank geschoben, um es zu sichern. In mühevoller Arbeit wurde das eingefangene Tau geborgen, so dass das Fahrgastschiff am nächsten Tag wieder Fahrt aufnehmen werden konnte.

Tourismusmanager Hinrik Dollmann integriert solche Umweltaktionen ganz gezielt in das touristische Angebot Langeoogs und weist damit auf deren Bedeutung für die Region Niedersächsisches Wattenmeer hin. Dollmann: „Die Betroffenheit wird spürbar, wenn eigenhändig Kunststoffgegenstände am Strand geborgen werden“.
So wird Umweltschutz gelebt und erlebbar gemacht.