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Mit maritimem Flair in den Hafen der Ehe einlaufen

Eine Eheschließung im heimischen Standesamt? Das ist vielen Liebenden heute einfach zu profan. Immer mehr Paare entschließen sich dazu, das Jawort an einem besonderen Ort zu zelebrieren. Erinnerungen an den ersten gemeinsamen Urlaub oder den ersten Kuss beim Sonnenuntergang am Strand – Gründe gibt es viele, einen Ort mit persönlichem symbolischen Wert auszuwählen. Sich umgeben von Wasser, Wind und Wellen die ewige Liebe schwören, das ist beispielsweise auf Deutschlands nördlichster Insel Sylt möglich.

Jawort auf dem Kutter

Der weiße Sandstrand, die blühende Heide- und Dünenlandschaft, die Wellen der Nordsee, die Weite des Watts: Romantische Orte finden sich etwa in List an der Nordspitze der Insel zuhauf. Wer möchte, kann hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes in den Hafen der Ehe einlaufen – an Bord der „Gret Palucca“. Der ehemalige Fischkutter wurde liebevoll in ein Ausflugsboot umgebaut und sticht heute auch mit angehenden Eheleuten in See. Die standesamtliche, maritime Trauung auf dem 25 Meter langen Kutter mit seinem urigen Charme können bis zu 50 Gäste begleiten. Mit festem Boden unter den Füßen können sich Paare ebenso auf dem Lister Ellenbogen das Jawort geben, in einer wild-romantischen Kulisse, die wie geschaffen ist für den schönsten Tag im Leben. Die kirchliche Trauung ist in List in der katholischen Kirche St. Raphael oder in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Jürgen möglich. Die evangelische Pfarrerin Petra Hansen traut auf Wunsch sogar am Strand, gemeinsam steht dann die ganze Hochzeitsgesellschaft mit den Füßen in der Nordsee und lässt sich den Wind durch die Haare wehen. Unter www.list-sylt.de gibt es mehr Informationen und eine Kontaktmöglichkeit.

Ein Platz für die Liebe

Um den Elementen ganz nah zu sein, gibt es in Deutschlands Norden zudem einen festen Platz für die Liebe. Direkt am Lister Hafen mit Blick auf die Nordsee wurde ein großes metallenes Herz aufgestellt, an dem Sylt-Fans die ewige Liebe mit einem Liebesschloss besiegeln können. Wegen der starken Nachfrage hat die Gemeinde das Metallherz nun um drei Buchstaben ergänzt. Zusammen ergeben sie das Wort „Love“ – und bilden am malerischen Hafen den passenden Hintergrund für ein Kuss-Selfie mit dem Partner.

Sylt laufend entdecken

Einen Ortsbummel, eine Radtour oder auch eine geführte Wanderung durchs Watt, das zweimal am Tag trockenfällt – das hat wohl jeder Sylt-Urlauber schon einmal unternommen. Aber die Inselerkundung mit dem persönlichen Sportprogramm zu verbinden, das ist neu. „Sightseeing Run“ heißt der Trend, der auch auf Deutschlands nördlichster Insel Einzug hält. Begleitet von einem ortskundigen Guide können Läufer reichlich Kilometer machen und dabei ihre Fitness trainieren – obendrein erhalten sie noch viele Informationen zu Sehenswürdigkeiten und der Ortsgeschichte.

Inseltour mit Muskelkraft

Die erfahrene Läuferin und Personal Trainerin Gabriele Pechiny bietet den Sightseeing-Lauf regelmäßig in List auf Sylt, am nördlichsten Punkt des Eilandes, an. Naturerlebnis und Wissenswertes zur Dorfgeschichte vermittelt sie den Urlaubern gerne auf schweißtreibende Art. Die 90-minütigen Touren führen auch zu Geheimtipps und abgelegenen Plätzen, ebenso sind individuelle Touren möglich. Geeignet ist die sportliche Ortsbesichtigung im Laufschritt für alle Personen, die gut eine zehn bis zwölf Kilometer lange Laufstrecke bewältigen können. Tickets gibt es ausschließlich vor Ort, Termine und mehr Informationen unter www.list-sylt.de. Hier ist auch das „Urlaubsmagazin 2018“ mit vielen weiteren Anregungen für einen unvergesslichen Urlaub an der Nordsee kostenfrei erhältlich.

Sportlich-aktiv auf dem Wasser

Gerade für Sportler hat List auf Sylt so einiges zu bieten – Weite und viel Natur inklusive. Nicht nur beim Lauftraining, sondern auch im Fahrradsattel lässt sich das Sightseeing individuell mit dem Training kombinieren. Erst recht auf ihre Kosten kommen alle Wassersportler, etwa die Kite-Surfer, die sich mit Vorliebe an der Lister Westküste tummeln. Direkt an der offenen Nordsee sind stets eine frische Brise und Brandung vorhanden. Und wer sich gerne per pedes bewegt, kann auch die Lister Wanderdünen erkunden. Bis zu zehn Meter pro Jahr legen diese zurück. Während der Saison starten ab List auf Sylt regelmäßig geführte Wanderungen. Maximal 25 Wanderer dürfen auf der zweieinhalb Stunden langen, exklusiven Tour dabei sein.

Naturerlebnis Dünenwanderung

Wo die Sandberge ins Wasser fallen, singt die Feldlerche. Der Norden von Sylt ist vielfältig und faszinierend – Dünen und Heide, Watt und Wasser gehen in einander über. Von der Aussichtsdüne reicht der Blick über das glitzernde Wasser des Königshafens, über Watt und Dünenlandschaft. Bevor es losging, rief der Rotschenkel, später singt die Lerche, dann brummt was; erst die Melodie des Meeres, dann die Lieder der Heide – und zum Schluss eine Halluzination? Es geht in die Dünen des Listlandes, auf kleinen Trampelpfaden in eine wundersame Welt. Karg, einsam und schaurig-schön.

„500 Besucher dürfen pro Jahr an der geführten Wanderung zum Fuß einer Wanderdüne teilnehmen“, sagt die Wanderführerin Ute Pausch. „Das ist aus naturschutzfachlicher Sicht vertretbar und zugelassen.“ Es ist ein exklusives Vergnügen in einer in Deutschland einmaligen Landschaft. „Dies sind die drei letzten, großen Wanderdünen in der Bundesrepublik und bis vor hundert Jahren prasselte der Sand durch den Ort“, sagt Ute Pausch.

Und wer in die Dünen geht, der wird sich wundern: Da steht hüfthohes Gestrüpp. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten: „Das ist ein einziger Baum, die Kriechweide – sie wächst bodennah“, sagt Ute Pausch und erklärt diesen bizarren Bonsai. Später lässt sie saftig-säuerliche Krähenbeeren probieren, rät aber von den Rauschbeeren dringend ab („… das gibt keinen Rausch, könnte aber mit Kopfschmerzen enden…“). Wir suchen Sonnentau und bekommen dabei nasse Füße in den ersten Ausläufern der Dünen. Am Himmel steht ein Turmfalke und darunter breitet sich eine wilde Welt aus. Sandzungen lecken am Bohlenweg, früher war der ganze Ort bedroht, heute nicht mehr, und „…unten in Rantum war die Kirche von den Wanderdünen so bedrängt, dass die Leute nur noch durch die Fenster hineinkamen.“

Ute Pausch folgt einem Trampelpfad, erst windet sich der Weg durch die Heide, dann rücken erste Dünen ran. Hier umgibt den Wanderer schnell eine schöne Stille. Auch der beständig wehende Wind hält in diesen Dünentälern inne. Zu hören sind ein sporadisch verhaltenes Zirpen und Brummen sowie die, manchmal süßen, manchmal seltsamen, Laute ferner Vögel. Gerät man an eine Stelle, an der der Wind den Sand über den Dünenkamm treibt, kann man – stürmische Böen an einem solchen Tag vorausgesetzt – ein leises Prasseln und Knistern hören. Dann, und nur dann, beginnen die Dünen zu wandern. „Erst ab einer Windgeschwindigkeit von mehr als 18 Stundenkilometern fangen die Dünen an, sich zu bewegen“, erklärt Ute Pausch, „bei starkem, anhaltendem Sturm können sie schon mal einen Meter vorrücken, im Schnitt wandern die Dünen aber nur drei bis vier Meter pro Jahr. Als maximale Geschwindigkeit haben wir bislang zehn Meter pro Jahr festgestellt.“

Am Ziel dieser Tour, dem Fuß einer der Wanderdünen, haben Wissenschaftler einen festen Fotostandort aufgestellt, um den Fortgang der Dünen zu dokumentieren. „Bei gleichbleibender Geschwindigkeit würde diese Düne List in ungefähr 250 Jahren erreichen“, sagt Ute Pausch. Der Sand, der hier übers Listland wandert (unaufhaltsam, wenn nicht durch Bewuchs oder Verbauung gestoppt), stammt von der Westküste. Trockenfallender Sand wird vom beständigen Westwind auf die Reise geschickt. Körnchen um Körnchen bauen sie sich zum gewaltigen Sandberg auf, der – wenn der Mensch nicht eingreift – in ein paar Jahrhunderten im Osten wieder ins Wasser fällt. Und weil der Mensch Wanderdünen meist stoppt, ist diese Landschaft sehr selten geworden. Und mit ihr eine sonderbare Gesellschaft.

Am Fuß der Düne ist ein Tümpel, Wollgras wippt im Wind und Reet raschelt. Das Wasser ist bereits zur Hälfte von der Düne zugeschüttet, puderfeiner Sand rinnt durch die Finger. Sandzungen umfließen Büschel mageren Grases, verschlingen alles, was im Weg steht. Dies ist die Vorhut der gewaltigen Sandberge, die sich ein paar Meter weiter westlich in den Himmel türmen. Nach Osten reicht der Blick durch ein vom Wind leergefegtes Tal. Das „Ellenbogen-Tal“ liegt zwischen zwei Dünenzügen, bewachsen mit Heide und mit weiteren Tümpeln darin. „In den Dünen des Listlandes lebt eine der größten Populationen der Kreuzkröte“, sagt Ute Pausch. Ausgerechnet Kröten im Sandland. Ohnehin lohnt es sich, in dieser wüsten Welt genauer hinzuschauen – bunt-schillernde Libellen stehen über dem Wasser, Schmetterlinge tanzen durch das seltsam flirrende Licht. Es riecht nach dem nahen Meer, nach Sandstaub und nach wildem Thymian.

Man spürt die Kühle des nahen Meeres und steht in der Schwüle naher, stiller Tümpel oder vor der staubigen Trockenheit an Dünenhängen. Nicht nur überraschend, sondern eine Welt auch voller Gegensätze. Zwischen den Dünen und in den Tälern liegt die drückende Stille eines sonnigen, langen Nachmittags. Es ist eine karge Weltverlorenheit und schaurig, wenn der spukhafte Schatten einer Sumpfohreule vorüber huscht oder gespenstisches Knattern und Grummeln, gleich einem leisen Motor, zu hören ist. Ganz leise nur und unbegreiflich, irgendwo unortbar. Das sind übrigens die Kreuzkröten. So unsichtbar sind sie wie die Kreuzotter, die längst verschwunden ist und verborgen bleibt, wie so vieles hier. Ihre Spur auf dem Sand aber kann man erkennen, ganz kurz nur. Dann nimmt der Wind diese Notiz mit fort auf seinem unendlichen Weg. Und ein paar Sandkörner wehen vorüber. Bis irgendwann alles wieder ins Wasser fällt.

Die öffentlichen Führungen, p.P. 19,-€, beginnen im April und finden bis in den Oktober statt. Ist das von der Unteren Naturschutzbehörde zugelassene Führungs-Kontingent erschöpft, ist Schluss. Karten sind in der Kurverwaltung List und im Erlebniszentrum Naturgewalten erhältlich, sowie in allen insularen Vorverkaufsstellen. Eine Onlinebuchung ist über den Veranstaltungskalender unter www.list-sylt.de möglich.

List auf Sylt feiert 725. Geburtstag

Die stets frische Brise von der Nordsee, eine ordentliche Portion Sonne und die gesunde, jodhaltige Luft wirken wie ein wahrer Jungbrunnen. Bestes Beispiel dafür ist List auf Sylt: Die Inselgemeinde feiert im Jahr 2017 ihren 725. Geburtstag – und wirkt dabei so jung, aktiv und immer wieder überraschend, wie man es von Deutschlands nördlichstem Fleck gewohnt ist. Vom Weststrand mit ordentlicher Brandung über den romantischen, maritimen Hafen bis zum sogenannten Ellenbogen erwarten Urlauber hier Naturschauspiele, kurzweiliges Strandleben sowie viel Abwechslung. Etwa mit dem vollgepackten Programm zum 725-jährigen Jubiläum. Den Höhepunkt bildet dabei der 21. Juli mit dem großen Hafenfest und dem Open-Air-Konzert der Shanty-Rocker von Santiano.

Deutschlands nördlichster Punkt

Superlative sind auf Sylt bekanntlich keine Seltenheit. Und gerade List kann besonders viel von ihnen bieten: Am Ellenbogen befindet sich – amtlich bestätigt – der nördlichste Punkt Deutschlands. Die einzige Wanderdüne Deutschlands, die man zudem bei geführten Wandertouren zum Fuß der Düne noch besuchen darf, ist ebenso rekordverdächtig wie die nördlichste Fischbude und die kilometerlangen, strahlend weißen Sandstrände. Diese sind bei Urlaubern zu jeder Jahreszeit beliebt, ob beim Sprung ins Nass während der Sommersaison oder bei ausgedehnten Spaziergängen entlang des Flutsaums in Herbst und Winter. Während der Weststrand mit seiner urwüchsigen Nordseebrandung besonders lebhaft ist, steht der ruhigere Oststrand mit seinem flachen Wasser bei Familien hoch im Kurs. Unter www.list-sylt.de gibt es mehr Tipps rund um den abwechslungsreichen Inselurlaub.

Maritimes Flair am Hafen

Ein ebenso beliebter Anziehungspunkt wie die Strände ist der kleine, aber feine Lister Hafen. Seefahrerromantik mit Segelbooten, Ausflugskuttern und der Inselfähre gehört zum Urlaubsfeeling ebenso dazu wie die Holzhäuser im skandinavischen Stil, die seit einigen Jahren den Hafen schmücken. Noch vor rund zehn Jahren gab es auf dem Gelände lediglich die alte Hafenmeisterei, die Bootshalle des Lister Yachtclubs, die Tonnenhalle und natürlich die windschiefen Fischbuden. Heute findet man hier Kunsthandwerk, Mode und Kulinarisches. Nicht weit ist es zudem ins „Erlebniszentrum Naturgewalten“. Wie entstehen Ebbe und Flut, wie können Seevögel gegen den stärksten Sturm anfliegen und wie viel Leben steckt verborgen im Wattenmeer? Diesen und vielen weiteren Fragen können die Besucher der interaktiven Erlebniswelt auf den Grund gehen.

Die Insel Sylt als Zwischenstopp für Kreuzfahrtschiffe

Jeden Tag eine neue Stadt oder eine andere Insel erkunden, ohne die Koffer packen zu müssen. Sich jeden Abend kulinarisch verwöhnen lassen und die Weite des Meeres erleben. Kreuzfahrten werden bei den Bundesbürgern immer beliebter – und das keineswegs nur mit exotischen Zielen wie Asien oder der Karibik, sondern ebenso vor der heimischen Küste. Vor allem entlang der Nord- und Ostsee lohnen viele landschaftlich und kulturell attraktive Ziele einen Besuch. Immer häufiger machen die Luxusschiffe auf ihren Rundreisen auch in heimischen Häfen fest. Sylt für einen Tag – so lautet in diesem Sommer das Motto für viele Kreuzfahrtgäste.

Im Tenderboot auf die Insel

Bei einem Zwischenstopp vor Deutschlands nördlichster Insel geht es besonders maritim zu: Denn direkt an der Pier festmachen wie sonst üblich können die Luxusschiffe hier aufgrund ihrer Größe und ihres Tiefgangs nicht. Stattdessen gehen sie vor Anker, fachmännisch: sie liegen auf Reede. Mit Tenderbooten werden die Passagiere dann von den großen Pötten auf die Insel, etwa in den beschaulichen Hafen von List auf Sylt, gebracht. Der treueste Gast ist dabei zugleich das Schiff mit dem höchsten Standard: Mit dem Prädikat „5-Sterne-plus“ bildet der Luxusliner „MS Europa“ buchstäblich eine Klasse für sich. Das Schiff bleibt oft gleich bis zum nächsten Morgen, sodass die Urlauber auch das Sylter Nachtleben entdecken können. Seefahrtsromantik vermittelt wiederum die „Sea Cloud 2“, ein Luxussegler von heute, der an die große Zeit der Windjammer erinnert. Insgesamt ein halbes Dutzend Kreuzfahrtschiffe sorgen in diesem Sommer für einen Hauch von Fernweh im Lister Hafen. Den Anlaufplan mit allen Details findet man unter www.list-sylt.de.

Viele Möglichkeiten für den Landgang

Nach der kurzen Überfahrt mit dem Tenderboot können die Kreuzfahrer dann skandinavisches Flair im Lister Hafen erleben und im Erlebniszentrum die Naturgewalten der Nordsee hautnah spüren – oder einfach die ursprüngliche Dünenlandschaft genießen. Entdecker können auch den Nördlichsten Punkt Deutschlands auf dem berühmten „Ellenbogen“ finden. Aber auch die „Landurlauber“ freuen sich jedes Mal auf den Besuch der Kreuzfahrtschiffe, die stets beliebte Fotomotive sind. Ab dem Lister Hafen sind übrigens täglich zumindest kleine Touren auf hoher See möglich, von der Piratenfahrt auf einem urigen Kutter bis zur Syltfähre, die die Insel mehrfach täglich mit der dänischen Insel Rømø verbindet.

Sylt in Bewegung erleben

Urlaubstage auf Sylt sind viel zu schade, um sie ausschließlich am Strand oder auf den bekannten Flaniermeilen zu verbringen. Wer sich Zeit nimmt und genau hinschaut, findet viele verborgene Schätze, die erst den besonderen Reiz von Deutschlands nördlichster Insel ausmachen. Das Schöne daran ist: Vieles davon lässt sich ganz entspannt zu Fuß erkunden. Hier gibt es drei Tipps für Unternehmungen, die man bei einem Sylt-Urlaub nicht verpassen sollte:

– Deutschlands größte Wanderdüne

Bis zu zehn Meter pro Jahr legen die Wanderdünen im Norden der Insel zurück, Straßen mussten sogar schon deshalb verlegt werden. Bereits seit 1923 steht dieses besondere Phänomen unter Naturschutz und darf nicht betreten werden – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Während der Saison starten ab List auf Sylt regelmäßig geführte Wandertouren zur Wanderdüne. Ohne fachkundige Führung geht dabei allerdings nichts. Maximal 25 Wanderer dürfen auf der zweieinhalb Stunden langen exklusiven Tour dabei sein, eine vorherige Anmeldung wird daher zwingend. Wichtig: Wasserfestes Schuhwerk ist für die Wanderung erforderlich. Mehr Informationen gibt es unter www.list-sylt.de, hier ist auch das kostenfreie Urlaubsmagazin für 2017 mit vielen weiteren Insel-Tipps erhältlich.

– Spazieren auf dem Meeresgrund

Von den Dünen bis zum Strand ist es nicht weit. Hier wartet auf Naturliebhaber gleich die nächste Attraktion: Ein Spaziergang auf dem trockengefallenen Meeresgrund bei Ebbe gehört zu einem Nordsee-Urlaub einfach dazu. Bei den geführten Wattwanderungen erfahren die Teilnehmer jede Menge Wissenswertes über die Vielfalt und über die Geheimnisse dieses Lebensraums. Gerade Kinder sind von Begegnungen mit Krebsen oder dem Wattwurm fasziniert. Ein Tipp für Wanderfreunde: die Kurverwaltung List auf Sylt bietet auch Wat(t) für die ganze Familie als spezielle Kinderführung an oder eine Erkundung der Austernbänke der Sylter Royal, hier ist man immer in Gummistiefeln unterwegs.

– Bummel durch das traditionelle Fischerdorf

Ein etwas eleganteres Fußkleid darf es bei dieser Tour sein: Bei einer Dorfwanderung durch List auf Sylt erfahren die Gäste so einige Anekdoten über die Historie und die besonderen Charakterzüge der Inselbewohner. Keineswegs fehlen darf dabei ein Abstecher zum alten Hafen. Kutter und Sportboote sorgen hier für maritimes Flair, „Sehleute“ fühlen sich in der abwechslungsreichen Gastronomie wohl. Hier wartet zudem ein weiterer Rekord: Deutschlands nördlichste Fischbude genießt Kultstatus.

Nördlicher gehts nicht : List auf Sylt

Am sogenannten Ellenbogen von Sylt, im Norden der Gemeinde List auf Sylt, befindet sich der nördlichste Punkt Deutschlands. Dank einer Hinweistafel ist er auf jedem Urlauberschnappschuss amtlich bestätigt. Und auch darüber hinaus ist das beliebte Fischerdorf an der Nordspitze von Sylt nicht gerade arm an Rekorden. Die einzige Wanderdüne Deutschlands, die man zudem bei geführten Touren zum Fuß der Düne noch erwandern darf, die nördlichste Fischbude und dazu kilometerlange, strahlend weiße Sandstrände, die man sonst eher in der Karibik vermuten würde. „Strandleben, Naturschauspiele sowie viel Abwechslung und Trubel rund um den idyllischen Sportboothafen machen List zu einem beliebten Ziel für den Familienurlaub“, weiß auch Reisejournalistin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Ideen für Ausflüge und Aktivitäten und jede Menge Lesestoff für alle Sylt-Fans bietet das neue „List-Magazin 2016“, das kostenfrei unter www.list.de erhältlich ist.

Strandleben in vollen Zügen genießen

Sand und Meer, so weit das Auge reicht: Die Strände von List sind ganzjährig eine Attraktion – in der Badesaison ebenso wie in der kalten Jahreszeit, wenn man bei ausgedehnten Spaziergängen den Kopf frei bekommen kann. Im Sommer aber gehören Meer und Strand den Badefans, allen voran den jüngsten Inselgästen. Besonders familientauglich ist der ruhige Oststrand mit seinem flachen Wasser. Urwüchsiger geht es am beliebten Weststrand zu. Die charakteristische Dünenlandschaft gehört zur Sommerfrische ebenso dazu wie die stetig-kräftige Nordseebrandung. Auf Kinder und Jugendliche wartet viel Programm – von Animation, Sport und Spielen bis hin zur Strandolympiade. Mit der „Kids-Card“ profitieren junge Urlauber zudem von verschiedenen Vergünstigungen und Überraschungen. Und während der Nachwuchs herumtobt, finden die Eltern Zeit, endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen oder einfach im Strandkorb Sonne, Wind und Meer zu genießen.

Inselleben und Seefahrer-Romantik am kleinen Hafen

Nach dem Tag am Strand zieht es alle an den kleinen, aber feinen Lister Hafen. Etwas Seefahrerromantik mit Segelbooten, Ausflugskuttern und der Inselfähre gehört ebenso dazu wie die Holzhäuser im skandinavischen Stil, die seit einigen Jahren den Hafen schmücken. Noch vor rund zehn Jahren gab es auf dem Gelände lediglich die alte Hafenmeisterei, die Bootshalle des Lister Yachtclubs, die Tonnenhalle und natürlich die windschiefen Fischbuden. Heute findet man hier Kunsthandwerk, Mode und Kulinarisches. Nicht weit ist es zudem ins „Erlebniszentrum Naturgewalten“. Wie entstehen Ebbe und Flut, wie können Seevögel gegen den stärksten Sturm anfliegen und wie viel Leben steckt verborgen im Wattenmeer? Diese und viele weitere Fragen können die Besucher der interaktiven Erlebniswelt nach einem Besuch beantworten.

Urlaub auf Sylt

Die tosende Brandung eines Nordsee-Sturms, ein idyllischer Sonnenuntergang über dem Meer oder auch ein Krabbenfischer, der mit schwieligen Händen seine Netze flickt: Wer auf Deutschlands nördlichster Insel Sylt die Urlaubstage mit offenen Augen verbringt, findet Fotomotive am laufenden Band. Die einsame und wild-romantische Dünenlandschaft, die weiten Strände oder auch das quirlige Treiben rund um den kleinen, aber lebendigen Hafen in List: Für Abwechslung ist in jedem Fall gesorgt. Aus der Leidenschaft für Sylt ist eine Online-Gemeinschaft begeisterter Hobbyfotografen entstanden, die auf www.list.de die schönsten Aufnahmen miteinander teilen.

Besondere Sylt-Fotos gesucht

Besondere Erlebnisse im Bild festzuhalten, gehört zu einem gelungenen Urlaub einfach dazu. Passionierte Freizeitfotografen wollen aber nicht nur ein paar „Schnappschüsse“ mit nach Hause bringen, sondern suchen gezielt Motive, spielen mit dem Licht und komponieren reizvolle Aufnahmen. Gerade rund um den nördlichsten Punkt Deutschlands in List auf Sylt gibt es dafür zahllose Möglichkeiten – im Naturschutzgebiet auf dem bekannten „Ellenbogen“ ebenso wie mit der einzigen Wanderdüne Deutschlands. Wer möchte, kann die schönsten Bilder anschließend auf der Homepage der Kurverwaltung anderen Inselfans präsentieren. Der Upload ist ganz unkompliziert möglich. Die besten Fotos werden in der Online-Urlaubsgalerie präsentiert oder auch in Katalogen und Broschüren abgedruckt.

Wanderungen durch die Natur und ins Watt unternehmen

Auf keinen Fall vergessen sollten Urlauber ihre Kamera bei einer der beliebten Naturführungen, zum Beispiel einmal monatlich zum Fuß der Wanderdüne oder bei einer geführten Wattwanderung. Auch auf langen Strandspaziergängen, vielleicht unterbrochen durch eine gemütliche Pause im Strandkorb, eröffnen sich immer wieder neue Fotomotive. Ein besonderes Ereignis für „Sehleute“ ist es, wenn ein Kreuzfahrtschiff vor List auf Sylt vor Anker geht. So gehört etwa der Luxusliner „MS Europa“ auch 2015 zu den traditionellen Inselbesuchern. Noch ein Tipp für Hobbyfotografen: Bereits zum zweiten Mal findet das Event „Fotoinsel Sylt“ in List statt, mit verschiedenen Workshops, Ausstellungen und mehr. Start ist am 26. September 2015.

List auf Sylt: Urlaubsvergnügen für die ganze Familie

Die einzige Wanderdüne Deutschlands, kilometerweite Sandstrände und jede Menge maritimes Flair: An Besonderheiten herrscht auf Sylt kein Mangel. Zu den Superlativen der Insel zählt nicht zuletzt der geographisch nördlichste Punkt Deutschlands. Doch wo genau befindet er sich? Über diese Frage müssen Sylt-Fans nicht länger rätseln, denn eine Landmarke in List auf Sylt zeigt es jetzt genau. Die entsprechende Tafel ist damit in kurzer Zeit zu einem beliebten Fotomotiv avanciert – aber beileibe nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die man dort erkunden sollte. Unter www.list.de gibt es viele weitere Tipps für abwechslungsreiche Urlaubstage, unter anderem im „Listmagazin 2015“ zum kostenlosen Download.

Der „Haken“ von Sylt

Dort, wo die Insel im wahrsten Sinne des Worten einen „Haken“ hat, liegt auch der nördlichste Punkt des Landes: Der Lister Ellenbogen verleiht der Insel nicht nur ihre charakteristische Form, er ist zugleich ein Naturschutzgebiet, das seltenen Vogelarten Brutplätze bietet. Die Nehrung, die zwischen 330 und 1.200 Meter breit ist, lässt sich per Rad oder auch wandernd erkunden: Direkt im malerischen Lister Hafen befindet sich der Ausgangspunkt für einen etwa 20 Kilometer langen Rundweg. Nicht minder interessant für Naturfreunde sind die geführten Dünenwanderungen, die regelmäßig angeboten werden.

Strände für jeden Geschmack

Neben der Erkundung der Naturschauspiele soll im Urlaub das Ausspannen nicht zu kurz kommen. Auch dafür bietet List alle Möglichkeiten – wie etwa den Weststrand. Hier tummeln sich Familien und genießen Badevergnügen sowie die Nordseebrandung. Am kilometerweiten Areal mit seinem feinen, weißen Sand findet dennoch jeder ein ruhiges Plätzchen. Kinder wiederum schätzen die „Action“, die etwa bei der Kinder-Olympiade am Strand geboten wird. Eine ruhige Alternative, ebenfalls zum Baden sehr gut geeignet, ist zudem der auf der Wattseite gelegene Oststrand. Auf dem Ellenbogen wiederum liegt der sogenannte Königshafen: Das Wasser ist so ruhig und flach, dass Surf- und Kiteschulen hier ihren optimalen Übungsplatz haben.

Mehr Sylt mit airberlin im kommenden Sommer

Im kommenden Sommer bringt airberlin ihre Gäste wieder aus mehreren Städten direkt auf die deutsche Insel Sylt. Um noch mehr Urlaubern den schnellen und direkten Weg zur Nordseeinsel zu ermöglichen, wird Deutschlands zweitgrößte Airline ihr Sylt-Angebot ausbauen. Neu ist samstags der Nonstop-Flug von Nürnberg nach Sylt ab Mai 2015.

Das bestehende Sylt-Programm wird außerdem um zusätzliche Frequenzen erhöht: Ab Düsseldorf wird das Angebot um zwei Frequenzen erweitert, so dass airberlin nun 16 Mal pro Woche ab Düsseldorf nach Sylt fliegt. Um jeweils eine Frequenz wird das Flugangebot nach Sylt ab München und Stuttgart erhöht. Damit startet airberlin in München viermal pro Woche und in Stuttgart fünfmal pro Woche nach Sylt. Das Angebot ab Berlin und Zürich bleibt mit jeweils zwei wöchentlichen Verbindungen stabil. Insgesamt landen auf Sylt wöchentlich 30 airberlin Flugzeuge.

„Sylt ist bei unseren Gästen im Sommer ein sehr gefragtes Urlaubsziel. Daher freuen wir uns, dass wir unseren Gästen zukünftig noch mehr Anschlussmöglichkeiten an die deutsche Ferieninsel bieten können. Gleichzeitig bauen wir unser Flugangebot am Flughafen Nürnberg mit der neuen Verbindung aus“, sagt airberlin CCO Götz Ahmelmann.

„airberlin und der Flughafen Sylt sind traditionell lang verbunden. Wir freuen uns, dass Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ihr Angebot nach Sylt erneut ausbaut und somit noch mehr Urlaubern die bequeme Anreise von verschiedenen Flughäfen aus Deutschland und der Schweiz ermöglicht. Schnell nach Sylt zum Urlaub oder einfach zwischendurch, das wird nun noch besser möglich“, freut sich Peter Douven, Geschäftsführer des Sylter Flughafens.

Die Flugtickets nach Sylt können im Internet unter airberlin.com, im Service Center der Gesellschaft unter 030 3434 3434 (zum Ortstarif) sowie im Reisebüro gebucht werden.