Archiv der Kategorie: Borkum

Mit dem ADAC-Postbus in den Traumurlaub nach Borkum starten

Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH und das Fährunternehmen AG Ems haben auf der Internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB) erfolgreich über eine Zusammenarbeit mit der 2013 gegründeten Betreibergesellschaft „Deutsche Post Mobility GmbH“ (ADAC Postbus) verhandelt.

Borkums Tourismusdirektor Stefan Krieger, Bereichsleiter der Tourist-Information Andreas Gordalla, Marketingleiterin der AG Ems Corina Habben sowie ADAC-Postbus-Geschäftsführer Marc Fleischhauer sprachen sich dabei für eine mögliche Zusammenarbeit aus. Konkret geht es um den Einsatz des ADAC-Postbusses, der Borkum-Touristen aus Nordrhein-Westfalen bequem zum Fährableger nach Eemshaven und wieder zurück transportieren soll.

Noch ist die endgültige Entscheidung zwar abhängig von der offiziellen Streckenfestlegung – geplant ist jedoch, dass der Reisebus regelmäßig auf der Strecke zwischen Köln, Düsseldorf und Eemshaven verkehrt. Bei Zustandekommen erwägt der ADAC Postbus den Transport des Gepäcks vom Ausgangspunkt der Reise bis zur Haustür der Ferienunterkunft auf Borkum. „Das wäre ein zusätzlicher Service, den wir als AG Ems mit den Kollegen von Habich & Goth gerne anbieten würden“, erklärt Corina Habben.

„Ich freue mich sehr, dass es durch die baldige Kooperation gelingt, eine starke Alternative bei der Anreisemöglichkeit zu schaffen. So wird der Quellmarkt in Nordrhein-Westfalen zukünftig auch über das Ausland – d.h. die Niederlande – an das Streckennetz angeschlossen sein“, erklärt Tourismusdirektor Stefan Krieger

Gästeumfrage zur Borkumer Verkehrssituation

Die Gästebefragung führt die Stadt Borkum bis zum 31. August 2012 durch. Um in Zukunft den Gästen der Insel ihren Urlaub noch besser gestalten zu können, ist ein Fragenkatalog erstellt worden, der allgemeine Fragen über Unterkunftsart, Aufenthaltsdauer, Verkehrsmittel, Parkplatzangebote, Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppen der Verkehrsteilnehmer etc. beinhaltet. Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig. Die Befragung ist anonym.

Im Auftrag der Stadt Borkum arbeitet die Firma SHP Ingenieure aus Hannover an einem zukunftsorientierten Verkehrskonzept für die Insel. Hierfür ist die Erstellung einer Grundlagen- und Datenanalyse in Verbindung mit der Erhebung von Bestandsaufnahmen und Zählungen etc. erforderlich.

Um in Zukunft den Gästen der Insel ihren Urlaub noch besser gestalten zu können, ist ein Fragenkatalog erstellt worden, der allgemeine Fragen über Unterkunftsart, Aufenthaltsdauer, Verkehrsmittel, Parkplatzangebote, Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppen der Verkehrsteilnehmer etc. beinhaltet.

Die Gästebefragung führt die Stadt Borkum bis zum 31. August 2012 durch. Sie dient als Informationsgrundlage zur Erstellung des Mobilitätskonzepts. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Gäste auf diese Umfrage aufmerksam zu machen, um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen. Die Fragebögen zur Umfrage werden den Vermietern in Kürze per Post zugesandt und sind darüber hinaus bei der Stadt Borkum, Neue Str. 1, und bei der Tourist-Information Borkum, Am-Georg-Schütte-Platz 5, erhältlich. Die Fragebögen können auch von der Homepage der Stadt Borkum (www.stadt-borkum.de) und der Wirtschaftsbetriebe Borkum (www.borkum.de) heruntergeladen werden.

Es wird gebeten, die ausgefüllten Fragebögen an die Stadt Borkum, Neue Str. 1, per Fax (04922 303-288) oder per Post zurückzusenden bzw. dort abzugeben. Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig. Die Befragung ist anonym. Rat und Verwaltung der Stadt Borkum bedanken sich für die erforderliche Unerstützung seitens der Vermieterinnen und Vermieter und der Borkumer Gäste.

Informationen zu der Umfrage erhalten Sie bei der Stadt Borkum, Neue Straße 1, Telefon: 04922 303-225, Fax: 04922 303-288

Borkum Special im Ostfriesland Magazin

Das Ostfriesland Magazin widmet Ostfrieslands größter Insel ein 22-seitiges Special mit vielen weiteren aktuellen Themen. Das Reizvolle auf Borkum ist der Spagath: Das Urbane im Westen, wilde Flächen im Osten.

Einem Scherenschnitt gleich, gleitet der Schatten eines Flugzeugs über die Region. Über busch-gesprenkelte Ebenen und grün schimmernden Dünenlandschaften, die sich am Horizont verlieren. Wer den Reiz dieser abgeschiedenen Region erkunden will, sollte Flügel haben – oder sich welche borgen: Nur Überflieger können alle Facetten des Wasserreichs würdigen: die ungeheure Weite – und versteckte Details. Es ist ein Adernetz aus Rinnsalen, das sich über das Ostland spannt. Ein Hauch von Amazonien. Gleich dahinter beginnt die Trockenheit. Ohne Flügel quälen wir uns die Aussichtsdüne hoch – und werden reich belohnt! Was für eine Aussicht: Über Grau- und Weißdünen, Salzwiesen bis zur Sandplate Hoge Hörn und Hornsbalje bis zu den weiß lasierten Wellen reicht der Blick – und bei gutem Wetter kann man sogar die Nachbarinseln Juist und Norderney ausmachen. Eine fast milchig schimmernde Fläche, die konturlos in den Himmel und eine nebulöse Ferne übergeht. Fast haben wir den Eindruck, über den Horizont hinausblicken zu können. Borkum gibt dem Himmel Raum und den Gedanken Weite.
Der sogenannte „Rosenhügel“, der in einem zwölf Meter hohen Dünengebiet liegt, entstand auf einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Es ist nur ein Ausflug. Wenige Kilometer – und doch ist es wie eine Reise in ein andere Welt. Das naturbelassene Ostland ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Inselosten ist ein wunderbarer Fluchtpunkt. Eine Insel auf der Insel. Friedliche Stille nicht weit von den Stränden entfernt, die kein störender Laut durchbricht. Wir genießen diesen kostbaren Rohstoff, von dem es auf der Welt nur noch sehr wenig gibt. Die Natur ergreift von uns Besitz. Strandhafer, so weit das Auge blickt, wiegt sich im Wind. Mit seinem umfangreichen Wurzelgeflecht hält der dunkelgrüne Halm Leben fest, wo früher öde Sandwüste war. Die Pflanzen haben sich aufs Allerfeinste nutzbar gemacht. Ein dichtes, hoch wachsendes Gräsermeer bedeckt wie ein sanft rauschender Teppich das Hügelland – doch die scheinbar gleichförmige Vegetation täuscht.

Borkum: Fotowettbewerb mit Rekordbeteiligung

Mit den Worten „Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. Es ist eine Art zu leben.“, beschrieb der französische Fotograf Henri Cartier-Bresson seine Leidenschaft. Dass sich auch unter Borkumer Gästen und Insulanern zahlreiche begeisterte Fotografen tummeln, hat wieder einmal der von den Wirtschaftsbetrieben Borkum durchgeführte Fotowettbewerb 2011 (http://foto.borkum.de) bestätigt. Mit insgesamt 2.411 hochgeladenen Bildern konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr um ca. 500 Fotos gesteigert werden.

Die größtenteils hochwertigen Aufnahmen zeigen die Insel in den unterschiedlichsten Momenten und aus den vielfältigsten Blickwinkeln. Dabei haben sich die vorgegebenen Rubriken „Natur, Strand & Meer“, „Sehenswürdigkeiten & Architektur“, „Erleben & Genießen“, „Sport & Spaߓ zur besseren Strukturierung des Portals bewährt. Eine Jury aus Mitarbeitern der Wirtschaftsbetriebe hat nun die drei schönsten Bilder herausgesucht. „Aufgrund der Vielzahl an hervorragenden Einsendungen fiel die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer“, so Tourismusdirektorin Susanne Westermann, „aber letztendlich war das Ergebnis der Jury einstimmig.“

Das Bild des Bremers Holger Nanz hat es auf den 1. Platz geschafft. Es handelt sich dabei um eine Nahaufnahme von Wellen, die im Sonnenlicht gegen eine Buhne schlagen. Für dieses Foto erhält Gewinner Nanz drei Übernachtungen in einem Borkumer Vier-Sterne-Hotel und einen Tagesaufenthalt im Gezeitenland ∼ Wasser und Wellness. Auf den 2. Platz hat die Jury Philipp Hebold aus Porta Westfalica gewählt und er darf sich über einen Wohlfühltag mit diversen Anwendungen im Gezeitenland freuen. Martin Schmidt aus Wallmerod belegt Platz 3 und erhält einen Gutschein über einen Tag auf dem Saunadeck.

Aufgrund der regen Beteiligung und der Vielzahl an innovativen Bildern werde der Fotowettbewerb auch im Jahr 2012 fortgesetzt, erklärt Marketingleiter Matthias Alberding und ergänzt, dass seit dem 1. Januar 2012 bereits zahlreiche neue Fotos hochgeladen worden seien.

Rekordumsatz in der Tourist-Information

„Fast 100 % Umsatzsteigerung im letzten Monat – das ist ein super Ergebnis für die Tourist-Information“ freut sich Tourismusdirektorin Susanne Westermann im Hinblick auf die jüngsten Buchungszahlen der TI. „Diese Erfolge sind das Ergebnis des Einsatzes neuster Technik und einer augenscheinlich schlagkräftigen Strategie im Marketing“, so Westermann weiter. Im Vergleich zum Vorjahr habe die Tourist-Information (TI) in 2011 ein Umsatzplus von 17 % verbuchen können. Und der Januar 2012 sprenge alle Rekorde: gegenüber dem Vorjahresmonat sei der Umsatz um nahezu 100% gesteigert worden.

„Der Hauptgrund liegt in den vielen Vorzügen des neuen Buchungssystems“ erklärt Christian Hofmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe. Das neue System sei für Gäste, Mitarbeiter und Vermieter viel leichter zu handhaben, wovon die Mitarbeiter der TI insbesondere in zeitlicher Hinsicht profitierten. Sie könnten Buchungen deutlich schneller abwickeln und hätten somit mehr Zeit, eingehende Anfragen umgehend zu bearbeiten. Da alle relevanten Informationen und Bilder im System hinterlegt seien, hätten auch die Rückfragen der Gäste deutlich abgenommen, ergänzt Simone Hess, Leiterin der TI. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass die Vermieter nun schon frühzeitig ihre freien Unterkünfte für 2012 und 2013 im System freigeben könnten, sodass neuerdings auch Buchungen weit im Voraus möglich seien. Die Nachfrage nach frühzeitigen Buchungen habe schon lange bestanden, sei aber vor der Systemumstellung mangels Freimeldungen und technischer Barrieren nicht möglich gewesen.

Diese Buchungssteigerung sei laut Westermann aber eben nicht nur dem neuen System zu verdanken, sondern auch der aktuell laufenden Marketingkampagne, die ihren Teil zu den Steigerungsraten beitrage. Laut Marketingleiter Matthias Alberding hätten die Zugriffszahlen auf die Website www.borkum.de im Januar im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 10% zugenommen. Insbesondere die Zugriffszahlen aus dem Rheinland, das im Fokus der Werbemaßnahmen stehe, seien signifikant angestiegen. So verbuche man an Zugriffen aus Köln ein Plus von 52% und aus Düsseldorf um 16%. „So allmählich greift alles gut ineinander und läuft. Unsere Maßnahmen und Aktionen unterstützen sich gegenseitig und führen so zum Erfolgt“ freut sich Westermann zusammenfassend. Die Marketingkampagne laufe noch bis Ende März sowie mit Einzelaktionen auch noch im späteren Frühjahr. Nächste Maßnahme sei die Telefonaktion mit der WAZ am 08.02., bei der die Leser die Tourismusdirektorin, den Leiter des Gezeitenlandes Peter Schöpel sowie Dr. Norbert Pöschke als Gesundheitsexperte kostenfrei anrufen könnten. Im vergangenen Jahr kamen dadurch rund 1.000 Anrufe bei den Experten und in der TI alleine an diesem Tag zustande.